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Checklisten und Grundlagen

Welche Vorsorgedokumente gibt es – und was regeln sie?

Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Testament, Notfallkarte: Ein Überblick, welches Dokument welchen Zweck erfüllt und wie sie sich voneinander unterscheiden.

Veröffentlicht
25.07.2026
Redaktion
VorsorgeTresor-Redaktion
Lesezeit
1 Min.

Zum Einordnen

Dieser Artikel bietet allgemeine, verständliche Informationen und ersetzt keine individuelle Rechts-, Medizin- oder Finanzberatung. Bei persönlich bedeutsamen Entscheidungen kann eine fachkundige Beratung sinnvoll sein.

Wer sich zum ersten Mal mit persönlicher Vorsorge beschäftigt, stösst schnell auf mehrere ähnlich klingende Begriffe. Dieser Artikel ordnet sie ein, bevor Sie sich mit den Einzelthemen im Detail befassen.

Die vier zentralen Dokumente im Vergleich

DokumentRegeltGreift wenn
PatientenverfügungMedizinische BehandlungswünscheSie urteilsunfähig sind
VorsorgeauftragRechtliche und finanzielle VertretungSie urteilsunfähig sind
TestamentVerteilung des NachlassesSie versterben
NotfallkarteWichtigste Angaben für den AkutfallEin medizinischer oder organisatorischer Notfall eintritt

Der entscheidende Unterschied liegt im Zeitpunkt: Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag betreffen die Zeit, in der Sie noch leben, aber nicht mehr selbst entscheiden können. Das Testament betrifft die Zeit nach Ihrem Tod. Die Notfallkarte ist keine rechtliche Verfügung, sondern eine praktische Informationsquelle für den ersten Moment eines Notfalls.

Weitere Bausteine

Ergänzend gibt es Bereiche, die keine eigenständige rechtliche Form haben, aber zur vollständigen Vorsorge gehören:

  • Vermögensübersicht — welche Konten, Versicherungen und Verträge überhaupt bestehen
  • Digitaler Nachlass — Verweise auf Online-Konten und deren gewünschten Umgang
  • Abschlussprotokoll — eine Übersicht, welche Vorsorgebereiche bereits erledigt sind

Kein Dokument ersetzt ein anderes

Eine Patientenverfügung ersetzt keinen Vorsorgeauftrag, und ein Vorsorgeauftrag ersetzt kein Testament — die Dokumente decken unterschiedliche Situationen ab und ergänzen sich.

Wo Sie anfangen können

Es gibt keine zwingend richtige Reihenfolge. Viele beginnen mit der Patientenverfügung, weil sie am unmittelbarsten nachvollziehbar ist, und arbeiten sich von dort zu Vorsorgeauftrag und Testament vor. Eine Checkliste für die persönliche Vorsorge hilft, den eigenen Stand einzuordnen.

Weiterführend

Vertiefende Artikel zu jedem Bereich: Patientenverfügung, Vorsorgeauftrag, Testament.

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